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Frostschutz für das Beet im Garten

16. August 2012, von Redaktion
Wenn der Herbst dem Gartenfreund eine reiche Ernte beschert hat, denkt der Experte der Beete bereits an den kommenden Winter.: Die kalte Jahreszeit hält einen der größten Feinde des Gärtners bereit: den Frost.

Bevor man geeignete Maßnahmen zum Schutz des Beetes ergreift, ist zu klären, welche Pflanzen nicht oder nur bedingt frosthart sind. Für diese gibt es ganze Reihe von Möglichkeiten der Abwehr schädigender Minusgrade.

Laub: Frostschutz

Auf nahezu allen Beeten schützt Laub sehr effektiv vor Frost. Die Schicht darf jedoch nicht zu dick sein, höchstens etwa fünf Zentimeter – sonst fault es schnell darunter. Wer vermeiden will, dass Herbststürme das Laub wieder durch den Garten wehen, beschwert es mit ein wenig Kompost. Das ist gleichzeitig ein El Dorado für die Regenwürmer und Mikroorganismen und der Boden ist geschützt und bleibt gesund.

Frostschutz: Rindenmulch isoliert sehr gut

Eine weitere Methode des Frostschutzes auf Beeten ist das so genannte Mulchen. Hier wird einfach das Beet mit handelsüblichem Rindenmulch bedeckt und damit eine isolierende Schicht geschaffen. Dabei sollte man aber so vorgehen, dass sich der Mulch schnell wieder entfernen lässt, wenn die Wetterverhältnisse es zulassen.

Auch bereits vorgeschnittene Matten aus natürlichen Kokosfasern sind ein immer wieder verwendbarer Winterschutz, der nur ein wenig Geld kostet. Eine ebenfalls preiswerte und wohl für jeden praktikable Lösung stellt das Abdecken mit einigen Lagen Zeitungspapier dar. Diese Methode eignet sich aber nicht für strengen Frost, tiefer als minus drei Grad Celsius sollte das Thermometer nicht fallen.

Der gute, alte Plastikhut: Frostschutz

Schutz vor Frost ist aber auch wichtig für Jungpflanzen, welche als Setzlinge im Februar auf das Beet gebracht werden. Schließlich kann der Bodenfrost noch bis Ostern die Pflanzen gefährden und alle Hoffnungen auf eine gute Ernte zunichte machen. Die wohl bekannteste und markanteste Möglichkeit, die jungen Triebe zu schützen, ist der Plastikhut. Auch Schnecken, welche nach Futter suchen, kann man damit recht gut fernhalten. Für ganz kleine Pflanzen eignen sich Plastikflaschen sehr gut. Der Boden wird einfach abgeschnitten und die Flasche dann über die Pflanze gestülpt. Tagsüber entfernt man den Deckel der Flasche, abends wird sie zugeschraubt.

Dünne, lichtdurchlässige Plastikfolien aus dem Fachhandel, die tagsüber entfernt werden, sind ebenfalls ein zuverlässiger Frostschutz. Kleine Holzstäbe in der Mitte des Beetes dienen dabei als Stützbalken, wodurch die Pflanzen genug Platz nach oben bekommen.

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