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Gartengerät Mähroboter
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Voll im Trend: „Ich lasse mähen“

17. Mai 2012, von Frank Käßner
Nie wieder selbst den Rasen mähen: mit Mährobotern kann dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

Der neueste Schrei bei der Rasenpflege sind Roboter. Mitte der 1990er-Jahre gab es die ersten Modelle, entwickelt vom schwedischen Kettensägenspezialisten Husqvarna. Inzwischen gibt es namhafte Hersteller auch in den USA, in Italien, Israel und Belgien.

Ohne Aufsicht und Lenkhilfe

Die kleinen Grasfresser sind im Vormarsch. Denn sie machen das Gärtnerleben bequem. Statt selbst den Rasenmäher – egal ob mit Elektro- oder Benzinmotor – über den Rasen zu schieben, lässt man mähen. Und das völlig ohne Aufsicht und Lenkhilfe. Die Geräte ähneln in ihrer Größe einem Bodenstaubsauger, allerdings sind sie kaum zu hören. Wie von unsichtbarer Hand gezogen gleiten sie übers Grün und halten den Rasen kurz. Dafür braucht es bei den meisten Modellen aber eine kleine Hilfskonstruktion in Form eines Drahtes, der rings ums Grün gespannt oder eingegraben wird. Erreicht der Roboter diese Begrenzung, dreht er bei.

Auch Hangflächen sind kein Problem

Im ständigen, scheinbar unkontrollierten Hin- und Her wird der Rasen kurz gehalten. Der feine Verschnitt bleibt liegen und verrottet. Flächen von bis zu 6000 Quadratmeter Fläche und 30 Prozent Gefälle meistern die anspruchsvollsten Geräte. Kippen sie wider Erwarten einmal um, schalten sie sich automatisch ab.

In Fahrt gebracht werden die kleinen Roboter von einem Elektromotor, dessen Akkus regelmäßig aufgeladen werden müssen. Es gibt Mäher, die völlig eigenständig die Aufladebox ansteuern. Der große Vorteil hierbei ist, dass sie auch dann ihre Arbeit im Garten verrichten können, wenn man selbst verreist ist. Denn wirklich effektiv sind die kleinen Helfer erst dann, wenn sie permanent im Einsatz sind. Zu hoch gewachsene Gräser mögen sie nicht.

Mindestens 1000 Euro Anschaffungskosten

Einziger Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten. Unter 1000 Euro ist kein vernünftiges Gerät zu haben. Die Hersteller aber versprechen, mit teils wagemutigen Vergleichen, dass sich die Anschaffung im Vergleich mit herkömmlichen Geräten in kurzer Zeit amortisiert. Nachrechnen kann das jeder selbst. Dass es sich um eine bequeme und zeitsparende Variante der Rasenpflege handelt, bleibt unbestritten. Womöglich ist es ja sogar die Variante der Zukunft. Und wenn nicht: Spindelmäher erleben auch gerade ein Revival.

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